Schröpfen, ein jahrtausendealtes, bewährtes Heilmittel zur Unterstützung des (geschwächten) Immunsystems

Als Hildegard von Bingen vor 900 Jahren ihre Gesundheitslehren verfasste, war Schröpfen bereits eine seit Jahrtausenden verbreitete Heilmethode. Auch das Zeiger der alten Zunft der Bader - ein Schröpfhorn, das aus Kuhhörnern gefertigt wurde - zeigt, dass Schröpfen in unseren Breiten eine lange Tradition hat. Auch in der traditionellen chinesischen Medizin war und ist das Schröpfen eine zentrale Therapieform. Früher war es ein allgemein übliches Verfahren. Heute ist es in den Bereich der Alternativmedizin gerückt und zwar bei den unterschiedlichsten Beschwerdebildern.

Zwischen Skelett und Muskeln verläuft das Versorgungssystem des Körpers, mit Venen, Arterien, Nerven und Lymphgefässen. Fehlhaltungen beeinflussen das gesamte Körper-/Geistsystem. Folgewirkungen sind ein geschwächtes Immunsystem, Organ- und Drüsenunter- und überfunktionen, Verspannungen im Kopf und Rücken. Mit üblichen Massagen erreicht man diese Blockaden meistens ungenügend. Durch den Unterdruck, der in den Schrumpfköpfen entsteht, wird die Entspannung in der Tiefe erreicht. Das durch das Schröpfen erzeugte Vakuum regt den Stoffwechsel an und löst auf wunderbare Weise, nach ewig gültigen Schöpfungsgesetzen, die blockierten Abläufe.

Ob für eine Behandlung ein oder 50 Schröpfköpfe eingesetzt werden, ist von den Beschwerden abhängig, wie z.B. bei Sportlern, durch extreme Beleastungen, die zu Muskelverspannungen geführt haben. Durch das Schröpfen werden diese wieder entspannt, die Durchblutung angeregt, was zur gewünschten Gewebeentsäuerung führt.

Die durch das Schröpfen entstehenden blauen Flecken lösen sich nach einigen Tagen wieder auf. Je dunkler der Fleck, umso notwendiger war die Behandlung. 

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