Wirbelsäulenkorrektur nach Dorn/Breuss

Wirbelsäulenerkrankungen, Bandscheibenleiden, degene-rative Veränderungen, Abnutzung, Hexenschuss, im medizinischen Terminus Ischias – auch Diskushernie, Prolaps, Wirbelgleiten, Skoliose und Osteoporose. All diese Erkrankungen kann man mit der Dorn- und Breussmethode ganz leicht und ungefährlich mit guten Erfolgsaussichten behandeln.


Auch bei dieser Methode steht die Wirbelsäule im Zentrum. Sie ist die Schutzhülle für das Rückenmark, das übergeordnete Steuerungssystem für alle Funktionen der Organe, des Gewebes, ja jeder Zelle unseres Körpers. Häufig lassen sich Schmerzen, Funktionsstörungen und Gewebeveränderungen in allen Körperregionen auf Irritationen der vom Rückenmark ausgehenden Nerven zurückführen: infolge von Verschiebungen, Fehlstellungen oder Blockierungen einzelner, bzw. mehrerer Wirbel. Die sensible und geübte Hand des Therapeuten kann die Wirbelsäulenfehlstellung fühlen und korrigieren.


Eine wichtige mechanisch-statische Bedingung für die gerade Wirbelsäule ist eine waagrechte Beckenlage, was zwei gleichlange Beine voraussetzt. Wird eine ungleiche Beinlänge im Liegen festgestellt, so deutet das auf eine Skoliose, eine Krümmung der Wirbelsäule hin oder ein anderer die Statik beeinflussender Grund. Sind die Beine zu 90 Grad nach oben abgewinkelt nicht gleich lang, so lässt es oftmals auf ein luxiertes Hüftgelenk schliessen: Der Kopf des Oberschenkelknochens liegt nicht optimal in der Hüftgelenkspfanne. Fehlstellungen der Hüftgelenke verursachen einen Beckenschiefstand und das beeinflusst die Statik der Wirbelsäule negativ. Die Haltung und der gesamte Bewegungsablauf werden unnatürlich, es kommt häufig zu Verspannungen und Ueberdehnungen des Muskel- und Bandapparates. Das wiederum unterstützt eine Verschiebung der einzelnen Wirbelkörper. Die dadurch blockierten Nerven führen ihrerseits zur Unterversorgung bestimmter Körperregionen, und so ist der krankheitsverursachende Kreislauf in Gang gesetzt. 


Den Therapeuten der Schulmedizin kreidet Harald Fleig, der ein erfolgreiches Schulungszentrum für die Dorn-/Breussmassage in Deutschland führt, dass sie nicht in der Lage sind, Wirbelverschiebungen zu diagnostizieren und zu beheben. Stattdessen werde gespritzt und geröntgt, werden (Ueber)Dehnungs- und Physiotherapieübungen verschrieben, was sogar schon häufig dazu führte, dass bereits erfolgte Korrekturen von Wirbelverschiebungen wieder rückgängig gemacht wurden. Kritik auch am chiropraktischen Einrenken, das im Gegensatz zur Dorn-Methode zum unnötigen Ueberdehnen und Ausleiern der Problembereiche führen kann. 


Die Methode von Rudolf Breuss beruht auf einer „sanften“ Massage im Wirbelsäulenbereich. Sie folgt der Theorie, dass es keine „verbrauchte“ Bandscheiben gibt, nur „degenerierte“, mit der Ueberzeugung, dass eine vollständige Regenerierung erreicht werden kann. 

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